Chris Dercon argumentiert fehlerhaft

Gestern hat das Print-Magazin “Monopol” ein Interview mit dem designierten Leiter der Londoner “Tate Galery of Modern Art”, Chris Dercon, veröffentlich. Herr Dercon argumentiert zwar glaubhaft und durchaus ehrenhaft, jedoch sind seine Ansichten von einer antiquierten Kunstvorstellung geprägt. Die neue kreative Klasse muss durch einen positiven Diskurs gestärkt werden, der von Aufbruch und Neuanfang erzählt. Stichworte wie “Zombie” oder “Vampir” oder am schlimmsten “Künstlerprekariat” sollten vermieden werden. Die eine oder andere Phase im Jugendalter (das für mich von 15 bis ca. 30 dauert), in der es einem streckenweise – auch ökonomisch – schlecht geht, gehört zum Leben dazu und sollte nicht dramatisiert werden. Schließlich geht es hier um mehr als den Einzelnen. Es geht um den Aufbau einer neuen Gesellschaft, deren Nährboden die Kreativen sind…

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  1. Pingback: max

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