Theater verändern kostet Nerven.

Wiederentdecktes Schätzchen: brandeins-Autor Christian Rickens über festgefahrene Strukturen und Beratungsresistenz an deutschen Theatern.

Neue Ansätze sieht er in der freien Szene:

“Wer wissen will, mit wie wenig Geld ein Theater auskommen kann, der muss sich in die freie, nicht subventionierte Theaterszene begeben. Auf diesen Bühnen wird gespielt, was beim Publikum ankommt: Komödien, Musicals, Liederabende, Varieté. Weil sie aufs Geld schauen müssen, kommen diese Theater ohne Werkstätten aus – die Aufträge fürs Bühnenbild werden an freie Handwerker vergeben. Es gibt kein festes Ensemble, die Schauspieler erhalten Verträge für jeweils eine Inszenierung. Die meisten McKinsey-Ideen sind für diese Theater Alltag: Stücke bleiben so lange im Programm, wie Leute kommen und werden jeden Tag gespielt, 100-, 200-mal.”

http://www.brandeins.de/archiv/artikel/viel-geld-fuer-ein-wenig-theater.html

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8 Responses to Theater verändern kostet Nerven.

  1. Nils Voges says:

    Auch “Theater schließen kostet zu viel Geld.”
    Wie sagt Peterlicht? “da kann man nix machen” :)

  2. Steffen Moor says:

    “das ist doch wissenschaftlich eigentlich nicht korrekt, oder” sagt peterlicht auch..

  3. marcel says:

    Versteh ich jetzt nicht. Hier ist wissenschaftlich alles immer sehr korrekt.

  4. Uta Lambertz says:

    Und das ist (korrekterweise) ein Zitat von “Die Sterne”: “Ach Quatsch, jeder hat doch Nerven. Und zu sagen, dass man keine Nerven hat
    Ist doch auch wissenschaftlich eigentlich nicht korrekt, oder?”

  5. Steffen Moor says:

    stimmt, das ist wissenschaftlich korrekt was frau Lambertz sagt..

  6. Uta Lambertz says:

    und auch politisch – sag ich jetzt mal so :-)

  7. marcel says:

    Dass Manchereiner und Machereine solche Diskussionen nutzen um ihren reichen Schatz an irrelevanten Bonmots auszubreiten, statt sich wirklich mit einem Thema auseinaderzusetzen, kostet Nerven.

  8. Pingback: Stephen

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